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Smart-TV-Geräte

Bis vor wenigen Jahren war der Fernseher, den man im Wohnzimmer, Schlafzimmer und Kinderzimmer stehen hatte, relativ dumm. Immerhin konnte man schon durch eine Vielzahl an TV-Programmen zappen oder im Videotext oder im elektronischen Programmführer (EPG) schmökern. Dann wurden diese relativ dummen Fernsehgeräte mit mehr technischen Raffinessen und einfach erweiterbarer Software ausgestattet. Das Smart-TV-Gerät war geboren.

In dieses Smart-TV-Gerät hat man als Herz einen kleinen Computer eingebaut, hinzu kam dann noch eine Netzwerkschnittstelle (LAN, WLAN) für das Streamen der eigenen Videosammlung oder zum Surfen im Internet, später noch eine Kamera für die Gestensteuerung des Gerätes oder für die Benutzung für Spiele.

Damit lassen sich interessante Daten sammeln: Sehverhalten, Benutzerverhalten (zum Beispiel besuchte Internetseiten und genutzte Spiele), Audiodaten (Geräusche, Stimmen) vom eingebauten Mikrofon, Bilder und Videos von der eingebauten Kamera.

Diese Daten werden über eine der Netzwerkschnittstellen (LAN, WLAN) verschlüsselt oder unverschlüsselt zum Hersteller gesendet oder zu einem Dritten. Ein Hersteller ist in der Vergangenheit des Öfteren in diesem Zusammenhang aufgefallen.

Nun muss man sich also nicht nur Gedanken um die Sicherheit von zum Beispiel Smartphone und Computer, sondern auch Gedanken um die Sicherheit des TV-Gerätes machen – Sicherheitsupdates und die richtigen Einstellungen sind nun auch hier zu beachten.

Da Smart-TV-Geräte nur wirklich Sinn machen, wenn diese mit dem Internet verbunden sind, sind diese Geräte auch für Hacker und für staatliche Stellen sehr interessant.

Weitere Informationen zum Thema:
  1. Datenschutz bei Smart-TVs: Samsung muss AGB nachbessern (externes Angebot)