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Fluggastdatenspeicherung

Um die Bewegungen von potenziellen Terroristen erkennen und nachverfolgen zu können, haben sich die EU-Innenminister auf die Speicherung von Fluggastdaten geeinigt. Im Jahr 2016 wird die PNR-Richtlinie wohl eingeführt werden. Fluglinien sollen die sogenannten Passenger Name Records (PNR) von EU-Bürgern an EU-Behörden übermitteln. Diese Fluggastdaten werden dann für sechs Monate gespeichert. Nach Ablauf dieser Frist werden dann die Fluggastdaten unter Pseudonym für weitere fünf Jahre gespeichert.

Derzeit werden bzw. können 42 Merkmale gespeichert werden:

1. Nummer des Reisepasses; 2. Land, das den Reisepass ausgestellt hat; 3. Ablaufdatum des Reisepasses; 4. Vornamen; 5. Nachname; 6. Geschlecht; 7. Geburtsdatum; 8. Nationalität; 9. PNR-Buchungscode (Passenger Name Record); 10. Reservierungsdatum; 11. Geplantes Reisedatum; 12. Name; 13. Weitere Namen auf dem PNR; 14. Adresse; 15. Informationen zu Bezahlung; 16. Rechnungsadresse; 17. Kontakt-Telefonnummer; 18. Die komplette Reiseroute zu der Buchungsnummer; 19. Mitgliedsnummer bei einem Vielfliegerprogramm; 20. Name des Reisebüros; 21. Name des Sachbearbeiters im Reisebüro; 22. Code-Share-Daten der Buchung; 23. Reisestatus des Passagiers (zum Beispiel Ticketbestätigung); 24. Informationen über Aufspaltung/Teilung einer Buchung; 25. E-Mail-Adresse; 26. Flugscheininformationen; 27. Generelle Anmerkungen; 28. Ticketnummer; 29. Sitznummer; 30. Datum der Ausstellung des Tickets; 31. No-Show-Angaben (Verpasste Flüge); 32. Angaben zum Gepäck; 33. Angaben zu Flugscheinen ohne Reservierung; 34. Weitere servicebezogene Informationen; 35. Besondere Wünsche des Passagiers, etwa zu speziellen Mahlzeiten; 36. Angabe dazu, woher die Daten stammen; 37. Daten zu allen Änderungen der Buchung; 38. Anzahl der Reisenden; 39. Angaben zum Sitzplatz; 40. Hinweise auf One-way-Tickets; 41. Sämtliche APIS-Daten (Advance Passenger Information System); 42. Angaben zur Zusammensetzung des Flugpreises;