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Fingerabdruckmuster, Netzhautmuster und Venenmuster

Ein Fingerabdruckscanner, Netzhautscanner oder Venenscanner an der Haustür, am Smartphone, am Notebook oder im Auto ist schon eine sehr feine Sache. Wenn so etwas verbaut ist, braucht man sich keine Gedanken mehr über die Länge und die Zusammensetzung des Passworts machen, und was noch besser ist, man muss sich das Passwort nicht mehr merken, daher kann es nie vergessen werden.

Bei einem Fingerabdruckscanner, Netzhautscanner oder Venenscanner handelt es sich um ein biometrisches System, denn es speichert einen Teil der biologischen Daten eines Menschen. Man speichert einfach die Merkmale, die zur sicheren Identifizierung nutzbar sind. Dann braucht man in Zukunft nur noch zum Beispiel seinen Finger auf eine Fläche legen oder über einen kleinen Balken ziehen, schon wird man als rechtmäßiger Benutzer identifiziert.

Es stellt sich nun die Frage, wo und wie sicher die biometrischen Daten des Benutzers gespeichert werden und wer Zugang zu diesen Daten hat. Sind die biometrischen Daten des Benutzers durch einen Hacker oder durch andere Vorgänge erst einmal im Umlauf, könnte der Benutzer an anderer Stelle durch Dritte identifiziert werden.

Fingerabdrücke eines Benutzers kann man recht einfach fälschen bzw. kopieren, mit diesen Fingerabdrücken lassen sich dann einfache Zugangskontrollgeräte (zum Beispiel Computer, Smartphone und Zugangskontrollsysteme für Gebäude) recht leicht täuschen.

Fingerabdrücke kopieren:
  1. Fingerabdruckklau leicht gemacht (externes Angebot)

In Gegensatz zu Fingerabdrücken kann man Netzhautmuster oder Venenmuster nicht hinterlassen, daher sind diese biometrischen Daten schwer zu fälschen bzw. zu kopieren. Möglicherweise kann man aber die gespeicherten biometrischen Daten aus einem System nutzen, um diese zu fälschen bzw. zu kopieren.

Kommt dem Benutzer mal ein Passwort abhanden, so kann man das Passwort einfach ändern, das ist bei biometrischen Daten nicht möglich.