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De-Mail

De-Mail wird als das elektronische Gegenstück zur Briefpost beworben. Es soll einen sicheren, vertraulichen und nachvollziehbaren elektronischen Kommunikationsweg zwischen Bürgern, Behörden und Unternehmen gewährleisten. Der Inhaber eines De-Mail-Kontos muss sich gegenüber dem Anbieter ausweisen – zum Beispiel mit dem PostIdent-Verfahren der Deutschen Post oder mit seinem Personalausweis. Die Anbieter tauschen untereinander und gegenüber den Nutzern dann Absendebestätigung, Versandbestätigung, Zugangsbestätigung und Abholbestätigung aus. Damit können alle Parteien (Anbieter, Versender und Empfänger) den Nachweis führen, dass ein Dokument versendet wurde und dass es beim Empfänger angekommen ist.

Im Grunde ist De-Mail eine sehr gute Sache, denn alle Kunden sind überprüft und keiner ist anonym. Dazu kommt, dass die einzelnen Schritte beim Versand gegenseitig bestätigt werden.

Bei der Sicherheit wurde allerdings nicht so sehr Wert auf das technisch Mögliche gelegt, man hat De-Mail per Gesetz als sicher erklärt.

Das Projekt De-Mail ist wohl gescheitert, denn es gibt kaum Kunden. Die Gründe hierfür sind zahlreich, zum Beispiel kein Vertrauen, wenig Unterstützung, Inkompatibilität und Kosten.

Wie E-Mails sicher transportiert und aufbewahrt werden:
  1. Wann sind E-Mails „sicher“? (externes Angebot)